Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Forschungsprojekte

Forschungsprojekte Prof. Dr. Jörg Dinkelaker

Titel: Lebenslauf und Bildungspraxis. Varianten der Bezugnahme auf
Lebensverläufe in Bildungsveranstaltungen für Erwachsene (Laufzeit: 01.01.2017 bis 30.09.2018)

Im Zentrum des Projekts steht die empirische Analyse kommunikativer Bezugnahmen auf Lebensläufe im Zuge der Etablierung, Prozessierung und Beendigung von Bildungsveranstaltungen. Ziel ist die Entwicklung eines datengestützten theoretischen Mehrebenenmodells der kommunikativen Hervorbringung von Bildungsveranstalungen im Medium des Lebenslaufs. Von besonderem Interesse ist hierbei, wie das Verhältnis von gesellschaftlichen Lebenslaufregimen und ihrem Wandel zu den je spezifischen individuellen Lebensläufen der Teilnehmenden thematisiert und bearbeitet wird.
Aufgrund der lebenslauftheoretischen Grundlegung des Projekts steht in seinem Zentrum die Analyse von Formen und Funktionen der kommunikativen Hervorbringung von Lebenserzählungen im Kontext von Bildungsveranstaltungen.

Publikationen


Titel: Erwachsenenbildungsgeschichte im Spiegel historischer Programmanalysen ( Laufzeit: 01.10.2017 bis 30.06.2018)

Anhand von Programmen ausgewählter Volkshochschulen, die im VHS-Programmarchiv des DIE vorliegen (seit 1947), werden Entwicklungen in der Erwachsenenbildung in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt  vor und nach der Wende verfolgt. Noch nicht digitalisiert vorliegende vhs-Programme aus der Weimarer Zeit werden digitalisiert und sollen mittelfristig in die Analysen mit einbezogen werden.


Titel: Teilnehmen an Bildungsangeboten. Zur Prozessieren des Verhältnisses von Biographie und Kultur in Veranstaltungen der Erwachsenenbildung ( Laufzeit: 01.01.2010 bis 15.06.2016)

In der vorliegenden Untersuchung wird anhand einer vergleichenden Analyse unterschiedlicher Verläufe des Teilnehmens an konstrastierend ausgewählten Bildungsangeboten eine theoretische Klärung der Kategorie des Teilnehmens vorgenommen. Teilnehmen wird als eine soziale Form des individuellen Sich-Beziehens auf Bildungsangebote rekonstruiert. Der kollektiven Wahrnehmung des individuellen Wahrnehmens Teilnehmender kommt in diesem Zusammenhang eine konstitutive Bedeutung zu. In ihr prozessieren sich die für das Teilnehmen charakteristischen Veränderungen kulturbezogener Selbstwahrnehmung.

Publikationen


Forschungsprojekte (Dissertationen)

Stefan Bleses

Titel: Welche impliziten pädagogischen Konzepte liegen der Verhaltensprävention in Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung zugrunde? (2016-2018)

Projektbeteiligte: Stefan Bleses, Erstgutachter: Prof. Dr. Jörg Dinkelaker (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg), Zweitgutachter: Prof. Dr. Daniel Wrana (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)

Die Anzahl von Mitarbeitern, die wegen psychischen Belastungen am Arbeitsplatz wie Stress und Burnout krankgeschrieben werden, steigt in deutschen Betrieben stetig an. Die Betriebe initiieren deshalb Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) im Rahmen ihres Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM). Trotz der zunehmenden Anzahl von Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung steigt aber die Anzahl von Mitarbeitern, die wegen psychischen Belastungen am Arbeitsplatz wie Stress und Burnout krankgeschrieben werden, auch stetig an. Ausgehend von der Entgrenzung der Arbeit wird untersucht, ob implizite Pädagogik in diesen Maßnahmen der Grund für die erkannte Diskrepanz in der betrieblichen Gesundheitsförderung ist. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, einen Beitrag dazu zu leisten, diese Wissenslücke zu schließen.

Kern dieser Arbeit ist demzufolge die empirische Untersuchung des pädagogischen Einflusses auf Maßnahmen der Stressprophylaxe als Verhältnisprävention bei der Betrieblichen Gesundheitsförderung.


Malte Ebner von Eschenbach

Titel: ‚Relational Reframe’. Das relationslogische Erschließen von ‚Migration als Gegenstand' von Bildungsforschung (AT)

Projektbeteiligte: Malte Ebner von Eschenbach; Betreuer: Prof. Dr. Ortfried Schäffter (Humboldt-Universität zu Berlin)

In der Arbeit wird sich mit den relationslogischen Grundbestimmungen in Anschluss an Julius Schaaf auseinandergesetzt. Ausgehend von dieser Diskussion wird sich der Migrationsforschung in der Erwachsenenbildungswissenschaft zugewendet und im Horizont einer relationslogischen Analyse untersucht. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Implikationen der je herangezogenen Fundamente in der erwachsenenbildungswissenschaftlichen Migrationsforschung gegenwärtig nicht hinreichend fokussiert werden. Um alternative Hinsichten auf Migrationsforschung zu explorieren, erscheint es daher notwendig, sich verstärkt den präempirischen Voraussetzungen der Gegenstandserschließung zuzuwenden, was in der Arbeit als ‚relational reframe’ von Migration (bzw. als ‚reframe migration’) erprobt werden wird.


Melanie Gabert

Titel: Narration in andragogischen Bildungskontexten oder Storytelling in der Erwachsenenbildung – Eine Studie über die von Erwachsenenbildnern in Bildungssettings narrativ eingesetzten Erzählungen und Geschichten (Arbeitstitel) (Laufzeit: 2018 - 2022)

Projektbeteiligte: Melanie Gabert, Erstgutachter: Prof. Jörg Dinkelaker (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg), Zweitgutachter: Prof. Michael Müller (Hochschule der Medien Stuttgart)

Die Dissertation beschäftigt sich mit didaktischen Formen und Funktionen der von Erwachsenenbildnern angewandten Narrativen. Die in differierenden Bildungssettings via Videographie gewonnenen Daten werden unter Berücksichtigung didaktischer Ansätze der Erwachsenenbildung erzähltheoretisch analysiert.

Das erzählte „Was“ (Inhalte) und das beobachtete „Wie“ (Darstellung) wird ergänzt durch ein „Wozu“ (Funktionen) respektive einer handlungswissenschaftlich orientierten und prinzipienpluralistischen Durchforschung nach didaktischen Prinzipien aus dozentenfokussiert narrativer Perspektive. Der daraus resultierende Ansatz einer andragogisch narrativen Didaktik zielt, neben einer inhaltlichen Weiterentwicklung im wissenschaftlichen Sinne, auf Handlungsempfehlungen, die auf die im Forschungsprojekt empirisch gewonnenen Prämissen gründen („aus der Praxis für die Praxis“).


Tina Helwig

Titel: Engagement als Ausdruck politischer Bildung (Arbeitstitel) Projektbeteiligte: Tina Helwig, Erstgutachter: Prof. Dr. Jörg Dinkelaker (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)

Politische Bildung wird meist beschreiben als etwas, um Menschen darin zu unterstützen am gesellschaftlichen Leben zu partizipieren oder ihnen entsprechendes Wissen zu vermitteln. In einigen Fällen wird politische Bildung auch anhand einer Zielvorstellung definiert. Die Partizipation wird hierbei als „Königsziel“ verstanden. Im Zentrum dieser Perspektiven stehen meist die Lehre und Didaktik politischer Bildung, sodass Aneignungsverhältnisse und Lernbedingungen zunehmend aus dem Blick geraten. In meinem Dissertationsprojekt nehme ich eine andere Perspektive ein und gehe davon aus, dass in sozialen Bewegungen auch „ohne pädagogisches Zutun“ politische Bildung stattfindet und sich diese anhand des Engagements beobachten lässt.

Zur systematischen Auswertung der qualitativen Daten orientiere ich mich an der grounded theory, da so die unterschiedlichen Materialsorten einbezogen werden können und die nötige Offenheit gegeben ist, um die Frage zu beantworten, wie politische Bildung außerhalb von klassischen Bildungsinstitutionen stattfindet.


René Hornung

Titel: Wie konstruiert Wissenschaft Verhältnisse der Pädagogik und der Polizei (1970er Jahre bis in die Gegenwart)? Wissenschaftliche Kommunikation über Pädagogik an der Grenze pädagogischer Kommunikation und polizeilicher Kommunikation im Lichte der Systemtheorie. (AT) (Laufzeit: 2013 - 2018)

Projektbeteiligte: René Hornung, Erstgutachter: Prof. Dr. Jörg Dinkelaker (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)

Die Arbeit knüpft an die theoretische Debatte der Entgrenzung des Pädagogischen in den Erziehungswissenschaften an. Um die gegenwärtige Entgrenzung des Pädagogischen in der modernen Gesellschaft genauer fassen und daraus Konsequenzen für die Erziehungswissenschaft und die Handlungspraxis ziehen zu können, wird es nötig das Verhältnis pädagogischer Kommunikation zu anderen Kommunikationen exemplarisch genauer zu konstruieren. Verhältnisse der Pädagogik und Polizei werden in der Beobachtung pädagogischer Praxis zwar mitgedacht, aber nicht scharf gezeichnet. Aus historischer, systematischer und empirischer Perspektive wird so folgende Forschungsfrage angegangen: Wie werden Verhältnisse der Pädagogik und Polizei an den Grenzen pädagogischer und polizeilicher Kommunikation wissenschaftlich konstruiert? Angewandt wird bei der Beantwortung ein qualitatives Forschungsdesign in Form einer grundlegenden systemtheoretischen Methodologie in der Tradition Niklas Luhmanns und darauf bezogenen Rekonstruktionen ausgewählter wissenschaftlicher Texte in Erprobung angepasster Methoden.


Johanna Leicht

Titel: Die multimodale Konstitution und Transformation des Unterrichtsthemas (AT) (Laufzeit)

Projektbeteiligte: Johanna Leicht, Erstgutachterin: Prof’in. Maria Hallitzky (Universität Leipzig), Zweitgutachter: Prof. Jörg Dinkelaker (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)

Bezogen auf den Schulunterricht fragen sowohl die Allgemeine Didaktik als auch die verschiedenen Fachdidaktiken nach den Inhalten, mit denen Lehrende und Lernende einen spezifisch vermittelten „Out-Put“ erreichen sollen. Offen bleibt jedoch, wie und als was konkret diese Inhalte in der alltäglichen Unterrichtsinteraktion zum Thema werden. Hier setzt das Forschungsvorhaben an und geht ganz grundsätzlich davon aus, dass Unterrichtsthemen nicht vorgängig vorhanden sind. Stattdessen entstehen Themen – so die Annahme – in komplexen Praktiken zwischen Körpern und Dingen. Als „Unterrichtsthema“ bezeichne ich somit empirisch rekonstruierte Themen der sozialen Situation „Unterricht“, die Bezüge zu in Lehrplänen normativ gesetzten Lehr-Lern-Inhalten aufweisen. Diese bilden den Fokus des Dissertationsprojekts, welches danach fragt, wie sich ein Unterrichtsthema bildet. Das Forschungsinteresse bezieht sich dabei nicht auf das rein sprachliche, sondern das multimodale Geschehen im Deutschunterricht der Klassen 10 und 11, welches videographisch erhoben und interaktionsanalytisch untersucht wird. Ziel ist es auf diese Weise Praktiken der Konstitution und Transformation von Unterrichtsthemen zu beschreiben.


Judith Mahnert

Titel: „Zwischen Kreativität und Wirtschaftlichkeit – Beobachtung der Subjektivierung von Gründer*innen“ (AT),

Projektbeteiligte: Judith Mahnert, Erstgutachterin: Prof. Dr. Christiane Thompson (Goethe-Universität Frankfurt/Main), Zweitgutachter: Prof. Dr. Jörg Dinkelaker (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)

Das Dissertationsvorhaben widmet sich aus bildungstheoretischer Perspektive der Frage, wie Menschen zu Gründer*innen werden, sich als solche inszenieren, wie sie Unternehmertum und Gründung als Aspekte ihres Selbst-Verhältnisses ausbilden, integrieren und artikulieren. Dazu wurde eine Ethnographie in verschiedenen Gründungsrelevanten Workshops, Veranstaltungen, Konferenzen durchgeführt. Diese Beobachtungen richten den Fokus auf kollektive Verhandlungen von Gründer*in-Sein mit besonderem Augenmerk auf die hier vollzogenen (gemeinsamen) Erzählungen. Schwerpunkte innerhalb dieser diskursiven Praktiken sind Positionierungen zu beispielsweise Erfolg, verschiedene Weisen zu gründen, Gründungen von Frauen. Darüber hinaus  sollen diese Beobachtungen ebenso als selbst-gesteuerte Lernprozesse Erwachsener sowie hinsichtlich einer Empirie des Pädagogischen gelesen und untersucht werden.


Irmgard Völkner

Titel: Bildung und Begriff. (AT)

Projektbeteiligte: Irmgard Völkner; Erstgutachter: Prof. Dr. A. Schäfer (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)

Theodor W. Adorno formulierte in der Negativen Dialektik den Gedanken: „Bewußtsein, das zwischen sich und das, was es denkt, ein Drittes, Bilder schöbe, reproduzierte unvermerkt den Idealismus; ein Copus von Vorstellungen substituiert den Gegenstad der Erkenntnis, und die subjektive Willkür solcher Vorstellungen ist die der Verordnenden“ (204).

In dem Ausmaß einer technischen Kultur, wie sie heute evident ist, schiebt sich scheinbar das Bild (Icon) vor das, was Denken begreifen will. Bilder rücken uns auf den Leib, sie haben das Sagen bei dem was real sei, dabei entfiele, was Hegel, die Arbeit und Anstrengung des Begriffs nannte. Soll das Denken aber begriffen werden, dessen Funktion die Begriffe sind, so gehen, vor Theodor W. Adorno, alle Begriffe auf das Nichtbegriffliche, das zur Realität gehört und zur Bildung des Begriffs nötigt. Vor diesem Hintergrund soll in der Studie der Beziehung von Begriff und Bild nachgegangen werden mit der Frage inwiefern Bilder (Icon) die ästhetischen Avantgarde beerben können.


Farina Wagner

Titel: Subjektivierung in der Weiterbildungsberatung. Verhandlung von Subjektpositionen über Positionierungen. (Arbeitstitel)

Projektbeteiligte: Farina Wagner, Erstgutachter: Prof. Dr. Jörg Dinkelaker (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)

Im Rahmen der Dissertation werden audiographisch aufgezeichnete Gespräche der Weiterbildungsberatung vor dem theoretischen Hintergrund der Subjektivierung betrachtet und entlang der Verhandlung von Positionen analysiert.

Weiterbildungsberatung hat im Kontext von Beruf bzw. Erwerbstätigkeit und Lebenslangem Lernen u.a. die Funktion, Veränderungen in den Verhältnissen der Ratsuchenden zu ihrem Beruf herbeizuführen, indem (biographisch gerahmte) Entscheidungen getroffen werden. Es geht um spezifische Verhältnisse von bzw. zwischen Beruf, Bildung und Subjekt, welche durch Ratsuchende und Beratende in Beratungsgesprächen situativ hervorgebracht werden, im Sprechen in und über Selbst-Verhältnisse/n im Rahmen von Positionierungen. Dabei rückt die Frage in den Blick, welche Subjektpositionen aufgerufen und in den Interaktionen verhandelt werden bzw. wie Subjektivierungen innerhalb spezifischer Beratungskonstellationen prozessiert werden und welche Bedeutung Weiterbildung (als Erzählfigur) zukommt.

Die diskursiv gerahmte Ereignishaftigkeit und Verhandlung von Selbstverhältnissen wird analytisch in Subjektposition und Positionierung aufgespalten um sie für eine empirische Re-Konstruktion angelehnt an die narrationsanalytische Positionierungsanalyse aufzuschließen.


Forschungsprojekte (Habilitation)

Dr. Maria Kondratjuk

Titel: Perspektiven auf Grenzen und Diskurse im Kontext von Transdisziplinarität in der Erziehungswissenschaft (AT) (laufend)

Projektbeteiligte: Maria Kondratjuk, Erstgutachter: Prof. Dr. Jörg Dinkelaker (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)

Im Rahmen der kumulativen Habilitation werden drei (bis vier) unterschiedliche und doch miteinander verbundene Fragenkomplexe unter einer übergeordneten gemeinsamen inhaltlich-theoretischen Klammer bearbeitet. Diese darin eingelagerten Fragestellungen werden aus einer Metaperspektive betrachtet, für deren Bearbeitung Anleihen und Erweiterungen der Kritischen Theorie anvisiert sind, (hier mit Schwerpunktlegung auf der kritischen Erziehungswissenschaft bzw. kritischen Bildungstheorie und kritische Wissenschaftsforschung), mit der kritische und reflexive Perspektiven auf Methodologien, Theorien und (programmatische) Konzepte geworfen werden.

1. Fragenkomplex: Transdisziplinarität in der Erziehungswissenschaft

Hier interessieren vor allem die Überwindung von Grenzen (Disziplinen, Felder, Perspektiven usw.) und die Fragen nach dem konstitutiven Kern der Erziehungswissenschaft sowie nach einer gemeinsamen theoretischen und methodologischen Basis (common ground) der Wissenschaftler_innen in transdisziplinären Forschungskontexten (Übersetzungsleistungen als Grundlage gemeinsamer Verständigung?)

2. Fragenkomplex: Arbeit an Grenzen/boundary work in der Erziehungswissenschaft

Hier interessieren vor allem Grenzverläufe im Horizont von Transdisziplinarität. Z.B. Abgrenzungsphänomene. Wie konstituieren sich Grenzen und wie erfolgen Grenzziehungen (der Erziehungswissenschaft selbst, von angrenzenden Disziplinen, Schulen, Denktraditionen, Theorien usw. z.B. durch Diskurse)? Wie können (werden) Grenzen bearbeitet werden und wie gestaltet sich die Überwindung von Grenzen (z.B. durch Transdisziplinarität)? Welche Grenzobjekte (z.B. als Mittel der Übersetzung) kommen bei der Verhandlung um Grenzen zum Einsatz?

3. Fragenkomplex: Diskurse in der Erziehungswissenschaft (am Bsp. qualitativer Forschung)

Wie entstehen Diskurse? Was sind die durch Diskurse hervorgebrachten Gegenstände in der Erziehungswissenschaft? Hier interessieren vor allem Diskurslinien, die das Entstehen, die Forcierung, die Rezeption und den Bedeutungsverlust von Themen sowie den Stellenwert qualitativer Forschung in der Erziehungswissenschaft nachzeichnen lassen. Sozusagen als exemplarisches Beispiel für Grenzarbeit.

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