Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Dr. Edina Schneider

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Dr. Edina Schneider

Kurzbiografie

  • seit 10/2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Lehrerbildung (ZLB) Halle innerhalb des KALEI-Projektes zur "Kasuistischen Lehrerbildung für den inklusiven Unterricht" im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung der MLU Halle
  • 07/2016 Promotion mit summa cum laude an der MLU Halle. Dissertation: "Von der Hauptschule in das Gymnasium. Ein schülerbiografische Längsschnittstudie" (Betreuung: Prof. Dr. W. Helsper, em. Prof. Dr. F. Schütze)
  • 10/2014- 10/2015 Mutterschutz mit anschließender Elternzeit
  • seit 06/2012 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich quantitative und qualitative Forschungsmethoden, Institut für Pädagogik, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • 04/2011- 05/2012 Mutterschutz mit anschließender Elternzeit
  • 02/2009- 05/2012 Promotionsstipendiatin der Hans-Böckler-Stiftung, Promotionskolleg „Bildung und soziale Ungleichheit" an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • 08/2007- 02/2009 Mutterschutz mit anschließender Elternzeit
  • 10/2006- 03/2007 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaften an der medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg an einer qualitativen Implementationsstudie zum SFB 580- Projekt "Transformationsprozesse in der beruflichen Rehabilitation", (Leitung: Prof. Dr. Johann Behrens)
  • 10/2002- 09/2006 Zweitstudium: Magister 1. HF Ethnologie / 2. HF Soziologie Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • 10/1999- 10/2002 Erststudium: Diplom Soziologie (Abschlussnote: sehr gut) Beifächer: Psychologie und Ethnologie Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Forschungsschwerpunkte

  • Professionsforschung
  • Lehrerbildungs- und Kompetenzforschung (mit Schwerpunkt auf Selbstreflexion)
  • Soziale Ungleichheits-, Bildungs- und Schulforschung (schulische Übergänge)
  • Jugendforschung
  • (Schüler-)Biografieforschung (Soziale und Bildungsaufsteiger)
  • Qualitative und Quantitative Forschungsmethoden, Triangulation und mixed methods

Publikationen

Monographie und Herausgeberschaften

  • Schneider, E. (2018) Von der Hauptschule in die Sekundarstufe II. Ein schülerbiografischer Längsschnitt. Springer-VS (in press.)
  • Siebholz, S./ Schneider, E./ Busse, S./ Sandring, S./ Schippling, A.(2012) Prozesse sozialer Ungleichheit. Wiesbaden: VS Verlag

Aufsätze in Zeitschriften und Sammelbände mit Review-Verfahren

  • Schneider, E. (accepted). Der ‚Quereinstieg‘ in die Sekundarstufe II eine Öffnung oder Schließung von Bildungsoptionen? In: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation (ZSE). Pädagogik. Heft3/201
  • Schneider, E. (in press). Von der Hauptschule in die Sekundarstufe II ein aufstiegsbedingter Abstieg. Befunde einer schülerbiografischen Längsschnittstudie. In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaften (ZfE).
  • Schneider, E./ Kramer, R.-T./ Wittek, D. (under review). Kasuistische Lerher*innenbildung empirisch fundiert diskutieren. Erste Befunde einer projektbegleitenden Evaluation. In: Journal für Lehrer*innenbildung (jlb) H. 3/2018
  • Wittek, D./ Kramer, R.-T./ Schneider, E. (accepted in prep.). Strukturtheoretischer Professionsansatz und Evidenzbasierung – Ein neues Instrument zur Erfassung pädagogischer Überzeugungen und Orientierungen. In: Gogolin, I./ Hannover, B./ Scheunpflug, A.: ZfE Edition „Evidenzbasierung in der Lehrkräftebildung“.
  • Schneider, E./ Kramer, R.-T./ Wittek, D. (accepted in prep.). Kasuistische Lehrer*innenbildung für den inklusiven Unterricht – Theoretische Ansätze und erste Befunde des Projekts KALEI an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. In:  Fabel-Lamla, M./ Kunze, K./ Moldenhauer, A./ Rabenstein, K. (Hrsg.) Kasuistik-Lehrer*innenbildung-Inklusion: empirische und theoretische Verhältnisbestimmungen.
  • Schneider, E. (in prep.). „wenn ich n kind hätte, würd ich sie auf keinen fall auf die hauptschule schicken“ - Der ‚lange Arm‘ eines kollektiven Stigmatisierungsprozesses durch den Hauptschulbesuch. In: Zeitschrift für Pädagogik.
  • Schneider, E./ Wirringa, M. (2011). Perspektiven von Schülern mit auf- und absteigenden Schulkarrieren auf den Bildungsort Hauptschule. In: Diskurs Kindheits- und Jugendforschung H. 2, Jg. 6, S. 125-137

Zeitschriftenaufsätze und Buchbeiträge

  • Schneider, E. (in prep.). Junge, Migrationshintergrund und Arbeiterfamilie – also Hauptschule. Die Bedeutung von Geschlechtsstereotypen und sozialer Voreingenommenheit bei Lehrerurteilen an einem schülerbiografischen Beispiel. In: Ketelhut, K. et al. (Hrsg.). Gender*Wissen als Dimensionen des Pädagogischen.
  • Schneider, E. (2017). Auswirkungen institutioneller Öffnungsprozesse auf individuelle Bildungsbiografien am Beispiel des Übergangs von der Hauptschule in die Sekundarstufe II. In: Lessenich, S. et al. (Hrsg.). Geschlossene Gesellschaften. 38. Kongress der DGS.
  • Schneider, E. (2017). Prozesse ‚erwartungswidriger‘ aufsteigender Schulkarrieren – Befunde eines schülerbiografischen Längsschnitts. In: Lessenich, S. et al. (Hrsg.). Geschlossenen Gesellschaften. 38. Kongress der DGS.
  • Schneider, E. (2014). Herausbildung und Transformation habitualisierter Bildungsorientierungen im Rahmen eines biografischen Wandlungsprozesses am Fallbeispiel einer aufsteigenden Hauptschülerin – Eine Prozessperspektive im Längsschnitt. In: Helsper, W./Kramer, R.-T./Thiersch, S. (Hrsg.): (Schüler-)Habitus. Theoretische und empirische Analysen zum Bourdieuschen Theorem der kulturellen Passung. Wiesbaden: VS Verlag , S. 332-350
  • Schneider, E. (2012). Schulische Aufwärtsqualifizierungen bei Hauptschülern im Rahmen biografischer Prozessverläufe – Potentiale eines schülerbiografischen Zugangs. In: Siebholz, S./Schneider, E./Busse, S./Sandring, S./Schippling, A. (Hrsg.): Prozesse sozialer Ungleichheit. Wiesbaden: VS Verlag, S. 57-69
  • Siebholz, S./ Schneider, E./ Busse, S./ Sandring, S./ Schippling, A. (2012). Prozesse sozialer Ungleichheit - eine Einleitung. In: Siebholz, S./Schneider, E./Busse, S./Sandring, S./Schippling, A. (Hrsg.): Prozesse sozialer Ungleichheit. Wiesbaden, S. 13-18
  • Schneider, E. (2010). Über Perspektiven von Hauptschülern. In: Erziehung und Wissenschaft. Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Sachsen-Anhalt. 10.2010., S.10

Vorträge/Präsentationen

  • „Von der Hauptschule zum Abitur – ein aufstiegsbedingter Abstieg“ Plenarvortrag auf dem „ÖFEB-Kongress  „Bildung: leistungsstark. chancengerecht. inklusiv?“ Pädagogische Hochschule Vorarlberg/ Feldkirch (Österreich) 19.-22.09.2017
  • „Überlegungen zur Konzeptualisierung Pädagogischer Professionalität in Orientierung an unterschiedliche Professionsansätze“ Vortrag auf der Spring School „Bildung. Forschung. Dialog“, 28.03.2017,  Friedrich-Schiller-Universität Jena, PROFJL in Kooperation mit der Forschungsgruppe „Bildungsqualität“ Erfurt School of Education
  • ‚Erwartungswidrige‘ Schulerfolge am Übergang von der Hauptschule in das Gymnasium:   Eine biografische Längsschnittanalyse. Plenarvortrag auf der Jubiläumstagung „Bildung und soziale Ungleichheiten – Perspektiven sozialwissenschaftlicher Biografieforschung“ der Sektion Biografieforschung der DGS, Universität Wien, 18.11.2016
  • Prozesse und Mechanismen aufsteigender Schulkarrieren. Vortrag auf dem 38. DGS-Kongress „Geschlossene Gesellschaften“,  Universität Bamberg, 27.09.2016
  • Auswirkungen institutioneller Öffnungsprozesse auf individuelle Bildungsbiografien am Beispiel des Übergangs von der Hauptschule in das Gymnasium. Vortrag auf dem 38. DGS-Kongress „Geschlossene Gesellschaften“, Universität Bamberg, 28.09.2016
  • Hauptschüler auf ihren Weg zum (Fach)Abitur- Schülerbiografische Perspektiven. Vortrag innerhalb des Forschungsforums 18: „Soziale Ungleichheit in Kindheit und Jugend“ auf dem DGfE-Kongress, Universität Osnabrück, 14.03.2012
  • Soziale Ungleichheit als Herausforderung für Bildungskarrieren. (zsm. mit Eulenberger, J./Falkenhagen, T.)Vortrag auf der Tagung „Soziale Ungleichheit als Herausforderung für Bildungskarrieren und Professionelle“, MLU Halle, 27.10.2011
  • Aufstiegsorientierte Hauptschüler auf dem Weg zum (Fach)Abitur - Potentiale des schülerbiographischen Zugangs für die Bildungsforschung. Vortrag auf der internationalen Tagung „(Re-) Produktion sozialer Ungleichheiten“, MLU Halle, 28.10.2010
  • Übergänge von der Hauptschule in anschließende schulische und berufliche Bildungseinrichtungen. Tagung „Soziale Ungleichheiten an verschiedenen Bildungsorten und –übergängen“, MLU Halle 06.10.2009
  • Effects of the Employment Market Policy on the Social Policy in Germany by Means of the Example of the Access to Occupational Participation Benefits of Health-impaired Unemployed Persons. (gehalten durch Schubert, M.)8th Annual Conference of the European Sociological  Association, Glasgow, 3.-6.9.2007

Forschungsprojekte

  • „Kasuistische Lehrer*innenbildung für den inklusiven Unterricht (KALEI)“ (BMBF- Projekt im Rahmen der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ der MLU Halle)
  • „Von der Hauptschule in die gymnasiale Oberstufe – Eine biografische Längsschnittstudie“ (Dissertationsprojekt)
  • „Hallesche Kinder- und Jugendstudie - Zum Stellenwert und Nutzungsverhalten außerschulischer städtischer Angebote im Freizeitleben von Kindern und Jugendlichen“ (MLU Halle)
  • „Qualitative Implementationsstudie: Struktur- und Prozessänderungen in der beruflichen Rehabilitation“ (SFB 580- Projekt am Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaften an der MLU Halle)
  • „Jugend mit Zivilcourage – Erste kommunale Jugendstudie zu ausländerfeindliche, rechtsextremistischen Einstellungen und Gewaltaffinität bei Jugendlichen in der Stadt Halle“ (CIVITAS e.V. Projekt am Institut für Soziologie an der MLU Halle)

Workshops/Seminare

Geleitete Workshops

  • Leitung des Workshops „Erste Forschungsergebnisse aus den Lehramtsstudierendenbefragungen des KALEI-Projektes und der SELQ-Studie“ auf dem Tag der Lehre, Martin-Luther-Universität Halle, 22.11.2017 (zsm. m. Dr. A. Wolgast)
  • Leitung der Forschungswerkstatt A: „Methodenauswahl – Eine erste Orientierung“ im Rahmen des 11. Bundesweiten Methodenworkshops Rekonstruktive Forschung in der Sozialen Arbeit, Hochschule Emden, 14.09.-16.09.2017  (zsm. m. Dr. M. Schiebel.)
  • Leitung der Forschungswerkstatt L: „Verknüpfung qualitativer und quantitativer Forschungsdesigns“ im Rahmen des 10. Bundesweiten Methodenworkshops Rekonstruktive Forschung in der Sozialen Arbeit, Hochschule Neubrandenburg, 15.09.-17.09.2016

Lehrveranstaltungen

  • Seminar: „Ethnografische und biografische Zugänge zu Diskriminierungserfahrungen“, Institut für Pädagogik, MLU Halle (SS 2017)
  • Seminar: „Statistische Datenanalyse für Erziehungswissenschaftler – Eine Einführung“, Institut für Pädagogik, MLU Halle (WS 2016/17)
  • Seminar: „Biografieanalytische Fallarbeit an ‚erwartungswidrigen‘ Erfolgskarrieren“, Institut für Pädagogik, MLU Halle (SS 2016)
  • Seminar: Quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung, Institut für Pädagogik, MLU Halle (SS 2016)
  • Seminar: Methoden der empirischen Bildungsforschung (Teil 1): Der quantitative Forschungsprozess, Institut für Pädagogik, MLU Halle (WS 2015/16)
  • Anwendungsseminar: Sequenzielle Analysearbeiten an lebensgeschichtlichen Erzählungen - Eine Anwendung, Institut für Pädagogik, MLU Halle (SS 2014)

Mitgliedschaften

  • Mitglied bei der DGfE, Sektion 2 (Allgemeine Erziehungswissenschaft/ Kommission Qualitative Bildungs- und Biografieforschung) und Sektion 5 (Schulpädagogik/ Kommission Professionsforschung und Lehrerbildung)
  • Mitglied bei der DGS (Sektion Bildung und Erziehung und Sektion Biografieforschung)
  • Mitglied im Netzwerk Rekonstruktive Soziale Arbeit (REKONSOBI)
  • Altstipendiatin der HBS
  • Mitglied im Zentrum für Schul- und Bildungsforschung (ZSB), MLU Halle
  • Seit 09/2016 stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte der Philosophischen Fakultät III, MLU Halle

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