Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Anne Otto

Telefon: +49-345-55 23829
Telefax: +49-345-55 27133

Raum 2.17
Franckeplatz 1, Haus 4
06110 Halle (Saale)

Sprechstunde im Sommersemester
Mi 10-11 Uhr und n. V.

Postanschrift:
Institut für Pädagogik
06099 Halle (Saale)

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Anne Otto

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2018

BA180: MODUL C3 „ASPEKTE HISTORISCHER ERZIEHUNGSWISSENSCHAFT“
BA90: MODUL C2 „ASPEKTE HISTORISCH-SYSTEMATISCHER ERZIEHUNGSWISSENSCHAFT“
Aufwachsen und Erziehung in der Weimarer Republik
Dienstag: 12:00 - 14:00, FrSt / H 7 / SR 3

MODUL C1 „GESELLSCHAFTLICHE, POLITISCHE UND KULTURELLE BEDINGUNGEN VON
ERZIEHUNG, BILDUNG UND SOZIALISATION“
Erziehung und Zukunft – Entwürfe zur Bildung eines „neuen Menschen“ in der Moderne
Dienstag: 16:00 - 18:00, FrSt / Haus 2 / SR 1

Kurzvita

seit Okt. 2017
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich   Historische Erziehungswissenschaft, Institut für Pädagogik

Sept. 2016 -   Sept. 2017
Stipendiatin in einem von der   RAG-Stiftung geförderten Forschungsprojekt zur Bildungsgeschichte in   (ehemaligen) Montanregionen im Rahmen einer Kooperation der Stiftung   Geschichte des Ruhrgebiets und des Arbeitsbereichs Sozialgeschichte des   Aufwachsens und der Erziehung der Ruhr-Universität Bochum (Zum   Forschungsprojekt: http://www.isb.ruhr-uni-bochum.de/sbr/drittmittelprojekte/bildungsgeschichte.html.de   )

2013-2016
Studium Master of Education Geschichte/Französisch an der   Ruhr-Universität Bochum, Abschluss mit der Masterarbeit zum   Thema „Das Wirken André Mandelstams in der Entwicklung des   Minderheitenschutzes“

2009-2013
Studium Bachelor of Arts der Geschichte und   Romanischen Philologie (Französisch) an der Ruhr-Universität Bochum

Dissertationsthema

„Schule und Demokratie im Ruhrgebiet in der Weimarer Republik“ (Arbeitstitel)

Das Dissertationsprojekt analysiert die Rolle, die die Schule in der Gesellschaft der sich nach dem Ersten Weltkrieg formierenden Republik einnehmen sollte und tatsächlich einnahm. Es geht damit u. a. um die Fragen, ob mit der Gründung der Republik auch die Vision eines neuen (zu erziehenden) demokratischen Menschen einherging und was die politischen Instanzen, aber auch Lehrer*innen, Eltern und Schüler*innen unter demokratischem Denken verstanden. Darüber hinaus soll erläutert werden, welchen Einfluss der Einzug demokratischer Strukturen in der Praxis auf die Gesellschaft bzw. die Schule der Weimarer Republik hatte.

Das Ruhrgebiet als Untersuchungsraum bietet durch seine Sozialstruktur Anhaltspunkte, die im Hinblick auf die Frage nach der Verbindung von Schule und Demokratie eine tiefergehende Analyse ermöglichen. Die Jugend in der Montanregion stammte vornehmlich aus dem vermeintlich „bildungsfernen“ Arbeiter*innenmilieu und gehörte somit dem Teil der Gesellschaft an, den es in den neuen Staat zu integrieren galt und der von den auch in Bezug auf das Bildungssystem proklamierten demokratischen und sozialen Gleichheitsprinzipien in der neuen Republik profitieren sollte. Der Erkenntnisgewinn hinsichtlich der Fragen nach der gesellschaftsgestalterischen Funktion der Institution Schule und der Durchsetzung demokratischer Grundprinzipien wie der Chancengleichheit im Schulwesen soll somit durch den Fokus auf das Ruhrgebiet und die Verbindung von Schule, Demokratie und Arbeiter*innenkultur erhöht werden.

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