Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Kontakt

Dr. Phries Sophie Künstler

Telefon: +49-345-55 23848

Franckesche Stiftungen
Haus 2, Raum 2.03
Franckeplatz 1
06110 Halle (Saale)

Sprechstunde:
Termine und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie im Stud.IP.
Wenn Sie Phries Künstler kontaktieren wollen, verwenden Sie bitte neutrale Anreden, wie z.B. "Guten Tag Phries Künstler" oder "Dear Phries Künstler".
Pronomen: sier/xier oder keins

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Dr. Phries Sophie Künstler

Wissenschaftliche_r Mitarbeiter_in

Forschungsschwerpunkte

  • Diskurs- und Subjektforschung
  • Armut und Soziale Ungleichheit
  • Konzepte und Adressierungen von Eltern(schaft)
  • Erkenntnistheorie und Methodologie
  • Poststrukturalistische Bildungstheorie
  • Qualitative Forschungsmethoden

Kurzvita

  • seit 04/2017 Wissenschaftliche_r Mitarbeiter_in am Arbeitsbereich Systematische Erziehungswissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • 04/2019-09/2019 Research Associate am History of Consciousness Department an der University of California Santa Cruz, USA
  • 10/2016-09/2019 Kollegiat_in im Graduiertenkolleg "Selbst-Bildungen. Praktiken der Subjektivierung in historischer und interdisziplinärer Perspektive" an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
  • 05/2015-04/2017 Wissenschaftliche_r Mitarbeiter_in am Institut für Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Goethe Universität Frankfurt am Main
  • 10/2012-03/2015 Studium der Erziehungswissenschaften (Master), Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • 10/2009-09/2012 Studium der Erziehungswissenschaft und Soziologie (Bachelor), Universität Bielefeld

Dissertation

Prekäre Subjektivierung – zum Verhältnis von Anrufung, Anerkennung und Verwehrung im Kontext prekärer Mutterschaft

Die Dissertation wurde 2020 eingereicht und 2021 verteidigt.

Sie ist unter dem Titel "Prekäre  Subjektivierung. 'Kämpfe ums Möglichwerden' im Kontext von Mutterschaft  und Erwerbslosigkeit" im der Reihe "Gesellschaft der Unterschiede" im  transcript Verlag erschienen. Link: https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-6054-8   

Das Dissertationsvorhaben geht der Frage nach, wie prekäre Subjektivierung innerhalb aktuell sich verändernden gesellschaftlichen Machtverhältnissen geschieht. Anschließend an poststrukturalistische Subjektivierungstheorien wird dabei das Verhältnis von Anrufung, Anerkennung und Verwehrung in den Blick genommen und der (Art der) Wirksamkeit von Adressierungen im Subjektivierungsprozess sowie damit einhergehenden Fragen im Hinblick auf (Un-)Möglichkeiten von Umgang, Widerstand und Umdeutung von Anrufungen nachgegangen. Insbesondere wird dabei in den Blick genommen, wie 'gefährliche Adressierungen' zu einem ‚Ort an der Grenze‘ zu verstehen sind, die das Subjekt in der Gefahr der Verwerfung halten. Im Sinne einer theorieentwickelnden Empirie werden dabei empirische und systematische Zugänge verschränkt.


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