Martin Luther University Halle-Wittenberg

Institut für Pädagogik in den Franckeschen Stiftungen - Ansicht Lindenhof

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News

Nachruf auf Hans-Uwe Otto (6.1.1940 – 27.10.2020)

Die Philosophische Fakultät III – Erziehungswissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg trauert um den Erziehungswissenschaftler Professor Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Uwe Otto. Er starb am 27. Oktober im Alter von 80 Jahren. 1992 bis 1993 war er kommissarischer Rektor der Pädagogischen Hochschule Halle-Köthen, von 1993 bis 1994 Vorsitzender des Lenkungsausschusses zum Aufbau des erziehungswissenschaftlichen Fachbereichs und Aufbaubeauftragter für das Zentrum für Schulforschung und Fragen der Lehrerbildung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. 1994 verlieh ihm die MLU die Ehrendoktorwürde. In dieser für das heutige Institut wichtigen Zeit war er an der Besetzung der ersten Professuren und damit maßgeblich an der ersten Ausrichtung des Instituts in Lehre und Forschung beteiligt. In den folgenden Jahrzehnten blieb er den Kolleginnen und Kollegen der Fakultät, des Instituts für Pädagogik und dem ZLB eng verbunden.

Hans-Uwe Otto war ein streitbarer Erziehungswissenschaftler und Sozialpädagoge, der eine wichtige disziplinpolitische Rolle einnahm – er war tief in die Prozesse der Weiterentwicklung der Sozialpädagogik sowie der Professionalisierung der Sozialen Arbeit, einer forschungsbasierten (Aus)Bildung von Sozialarbeitern und Erziehungswissenschaftlern sowie der Institutionalisierung der Sozialen Arbeit involviert. Im Zentrum seines Schaffens stand das dem Adressaten dienende System, das Verwirklichungschancen, ein menschenwürdiges Leben und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen müsse. Seine Forschungen nahmen stets eine wohlfahrtsstaats- und gesellschaftstheoretische Perspektive ein; seine Aussagen waren nicht systemverneinend, sondern systemkritisierend – zutiefst humanistisch. Sein Schaffen war am Puls der Zeit, nahe am politischen Geschehen und gleichermaßen nahe an den Lebensbedingungen der Menschen und den Arbeitsbedingungen der Professionellen. In seinem Schaffen war er dem wissenschaftlichen Nachwuchs zutiefst verbunden – nicht nur im Rahmen von Graduiertenkollegs schaffte er Räume einer kritischen, vernetzten Forschung, Orte des wahrgenommenen öffentlichen Sprechens und Publizierens. Hans-Uwe Otto kann als Arbeiter an der Disziplin bezeichnet werden, der nicht müde wurde, unbequeme Fragen nach der Relevanz von Forschung für die Profession, die Institutionen wie für den Adressaten zu stellen. Seine Ermahnungen, die systemischen Bedingungen jeglichen Tuns in der Forschung nicht aus dem Blick zu verlieren und sich nicht im Klein-Klein zu verlieren, werden in den Diskussionen fehlen.

Johanna Mierendorff


Information zur Corona-Krise

Aktuelle Informationen für Studierende und Mitarbeiter*innen der Universität zur Cornona-Krise finden sich unter https://www.uni-halle.de/coronavirus/. Studierende und Mitarbeiter*innen werden über die institutseigenen Emailverteiler über aktuelle Entwicklungen und Organisationsfragen informiert.
Spezifische Informationen zu Studium und Prüfungen im Bachelor und Master im Sommersemester 2020 finden Sie auf den Studiumsseiten: https://paedagogik.uni-halle.de/studium/
Die Mitarbeiter*innen befinden sich weitgehend im Homeoffice. Bitte nutzen Sie das Medium Email anstatt des Telefons.


Informationen über Möglichkeiten des Engagements in der aktuellen Corona-Krise

Als Institut für Pädagogik beobachten wir die Ausbreitung des Corona-Virus und die damit verbundenen Einschränkungen des
öffentlichen und sozialen Lebens intensiv. Wir wissen, dass bereits viele von Ihnen engagiert sind und bedanken uns bei allen
Personen, die sich mit großem Engagement und höchst professionell für andere Menschen im Sozial- und Gesundheitssystem
engagieren. Für diejenigen Mitglieder des Instituts, die noch Kapazitäten haben, möchte Bettina Hünersdorf als Professorin für
Sozialpädagogik/Sozialarbeit auf Möglichkeiten hinweisen, wie Sie sich bei Interesse engagieren können. Dabei ist uns durchaus
bewusst, dass dieses bürgerschaftliche Engagement den Sozialstaat nicht ersetzen kann, und das Füllen der Lücken eines nicht
auf Nachhaltigkeit orientierten Sozialstaats, möglicherweise eine Privatisierung der Verantwortung für staatlich zu erbringende
Infrastrukturleistungen unterstützt. Wir wollen aber an dieser Stelle keine Grundsatzdiskussion führen, sondern vielmehr auf
folgende Möglichkeiten hinweisen:
"Vor Ort" bewährt und erprobt ist: https://engagiert-in-halle.de/corona   
#gegendasvirus ist ein bunt gemischtes, ehrenamtliches Team bestehend unter anderem aus Medizinstudent*innen,
Informatiker*innen und Grafiker*innen aus ganz Deutschland. Sie arbeiten aktuell an einer deutschlandweiten Website, um
Menschen durch die kommende Zeit der Coronakrise zu begleiten. Zusammen mit
nebenan.de   
wird die Nachbarschaftshilfe weiter ausgebaut und über Coronajobs.de   
Unterstützung für Helfende und Menschen mit systemrelevanten Jobs vermittelt. Zudem richten sie eine spezielle Hotline ein,
hinter der sich viele Seelsorgevereine Deutschlands zusammenfinden können. Weitere Informationen finden Sie unter
gemeinschaft.online    und für Rückfragen melden Sie sich bitte unter 0178-
3298628.
Mittlerweile gibt es auch umfangreiche Informationen speziell für den sozialen Bereich: Als Beispiele die FAQs des
Gesamtverbandes des Paritätischen Wohlfahrtsverbands https://www.der-paritaetische.de/index.php?id=1660   }
{https://www.der-paritaetische.de/index.php?id=1660   } oder der Diakonie https://www.diakonie.de/coronavirus-hilfe-und-infos#c21201    oder von Caritas
https://www.caritas.de/magazin/schwerpunkt/corona/coronakrise   }
{https://www.caritas.de/magazin/schwerpunkt/corona/coronakrise   }. Die IFSW hat zum World Social Work Day ein Statement
veröffentlicht, in dem auch die Rolle von Sozialer Arbeit im Kampf gegen Corona thematisiert wird.
https://www.ifsw.org/covid-19-the-uninvited-
guest-on-the-month-of-social-work/   

Stellenausschreibung speziell für Studierende, die aufgrund der Situation/Unsicherheit in ein Urlaubssemester gehen wollen:
Unterstützungspersonal Krisenmanagement (m/w/d) in der Funktion „Containment Scout" dringend gesucht! Gemeinsam mit dem
Bundesverwaltungsamt sucht das Robert Koch-Institut Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Containment Scouts) zur Unterstützung
der Landesbehörden und Gesundheitsämter im Rahmen des COVID 19-Geschehens. Bitte bewerben Sie sich schnellstmöglich,
spätestens jedoch bis zum 31.03.2020. https://bewerbung.dienstleistungszentrum.de/frontend/RKI-BVA-2020/index.html   }
{https://bewerbung.dienstleistungszentrum.de/frontend/RKI-BVA-2020/index.html   } Ausschreibung unter Stellenausschreibung
Unterstützungspersonal Krisenmanagement (PDF, 374 KB, Datei ist nicht barrierefrei)
Ebenfalls hat die Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendhilfe eine Themenspecial Coronavirus eingerichtet, das sukzessive
weiterentwickelt wird. Zu finden sind dort Stellungnahmen, Aufrufe, FAQs, Lernangebote sowie zahlreiche Informationen zu den
Auswirkungen auf die Arbeit der Fachkräfte und die Existenz der Träger, Verbände und Organisationen der Kinder- und
Jugendhilfe. https://www.jugendhilfeportal.de/fokus/coronavirus/   


Neubesetzung des Arbeitsbereichs Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Soziokulturelle Bedingungen von Erziehung
und Bildung

Wir freuen uns sehr, dass Prof. Dr. Cathleen Grunert den Ruf auf die Professur für Soziokulturelle Bedingungen von Erziehung
und Bildung angenommen hat. Zum Sommersemester 2020 hat der Arbeitsbereich seine Arbeit aufgenommen. Im Team des
Arbeitsbereichs begrüßen wir Dr. Katja Ludwig, Dr. Nora Hoffmann und Dr. Janine Stoeck sowie im Forschungsprojekt 'Kulturelle
Bildung von Jugendlichen in ländlichen Räumen' MA Eva Plappert.


International Workshop

"Moulding Democratic Citizens: Democracy and Education in Europe`s Twentieth Century"

7.-9.11.2019
Was sind demokratische Werte? Und was können Demokratien tun, diese Normen zu stärken? Diese Frage wird nicht erst im
Zuge des Erstarkens populistischer Bewegungen diskutiert, sondern sie ist auch ein wesentlicher Teil der Demokratie- und
Bildungsgeschichte. Die Tagung beschäftigt sich damit in einem breiten europäischen Zugriff. Ziel ist es, die Geschichte von
Demokratie und Bildung im 20. Jahrhundert und die Genese aktueller Konflikte besser als bisher zu verstehen.

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International Ethnography-Conference

International Ethnography-Conference    

‘Going public‘? – Ethnography in Education and Social Work and its Publics

October 31st – November 2nd, 2019
Martin-Luther-University Halle-Wittenberg, Germany

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Jahrestagung der Sektion Erwachsenenbildung (DGfE) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

In diesem Jahr fand die Jahrestagung der Sektion Erwachsenenbildung (DGfE) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
vom 25. bis 27. September 2019 statt. Sie befasste sich mit dem Thema "Vergangene Zukünfte – Neue Vergangenheiten.
Geschichte und Geschichtlichkeit der Erwachsenenbildung / Weiterbildung".
Näheres erfahren Sie unter ...Link


DENKWERKSTATT
Unbehaglich!? – Ver(un)sicherungen über das Politische (in) der Sozialen Arbeit

Am 23. und 24.11.2018 findet am Institut für Pädagogik/Lehrbereich Sozialpädagogik eine Denkwerkstatt unter dem Titel
„Unbehaglich!? – Ver(un)sicherungen über das Politische (in) der Sozialen Arbeit“ statt. Die Denk-WERKSTATT soll einen Raum
der Ver(un)sicherung bieten, in dem eine Auseinandersetzung mit dem Politischen (in) der Sozialen Arbeit – herausgefordert
durch das Phänomen des Rechtspopulismus – ermöglicht werden soll. Hierzu werden verschiedene thematische Zugriffe eröffnet
und verbunden (Soziale Arbeit und soziale Bewegungen, Demokratietheorie, Rechtspopulismus u.a.). Wir laden herzlich ein,
diese und anschließende Themen gemeinsam mit uns und unseren Referent*innen – Prof. Carsten Müller (Hochschule Emden),
Prof. em. Reinhard Hörster, Prof.in Barbara Schäuble (ASH Berlin), Dipl. Päd. Dayana Lau (MLU) und weiteren Diskutant*innen –
an- und nachzudenken.
Dr. Matthias Zaft, Dipl.-Päd. Gesine Nebe (M.A.), Dr. Katrin Haase

Nähere Informationen zum Programm der Tagung sowie zu Anmeldung, Tagungsort etc. finden Sie hier:
Tagungsprogramm und -ausschreibung Denkwerkstatt_Unbehaglich.pdf (337.7 KB)  vom 09.10.2018

Prorektorat

Frau Prof. Johanna Mierendorff wurde am 11. Juli 2018 in das Amt der Prorektorin für Personal, Personalentwicklung
und Struktur gewählt. Sie tritt das Amt am 1. September an.

Workshop zum Thema „Prozesse der Ökonomisierung im Elementarbereich“

Am 21. und 22. Juni 2018 veranstalteten Prof. Thomas Höhne (HSU) und Prof. Dr. Johanna Mierendorff (MLU) einen
internationalen Workshop zum Thema „Prozesse der Ökonomisierung im Elementarbereich“ an der Helmut Schmid Universität
Hamburg. 15 Kolleginnen und Kollegen aus Deutschlang, England und der Slowakei, die in diesem Themenbereich im Kontext
erziehungswissenschaftlicher und soziologischer Kindheits-, Schul- und Politikfeldforschung arbeiten, diskutierten aktuelle
empirische Forschungsergebnisse und theoretische Herausforderungen sowie über die Weiterentwicklung von internationalen
und interdisziplinären Forschungskooperationen.

Turkmenistan

Vom 30.3. bis zum 4.4.2018 besuchte Frau Prof. Johanna Mierendorff zusammen mit Frau Dr. Manja Hussner, Leiterin
des International Office, das Azadi-Institut für Weltsprachen in Ashgabat, der Hauptstadt Turkmenistans. Es wurden intensive
Gespräche mit dem Rektorat, dem Dekanat und den Lehrenden über Möglichkeiten von Kooperationen und einem
Universitätsvertrag geführt. Von beiden Seiten wurde ein deutliches Interesse an einem Austausch von Lehrenden in den
Bereichen DAZ, Germanistik sowie Lehramt Deutsch und von Studierenden in diesen Fächern sowie an einem inhaltlichen
Austausch über Entwicklungen in der Lehrbildung und der Promotionsförderung geäußert. Darüber hinaus gab es umfangreiche
Gespräche mit Studierenden über die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, deren Studiengänge und Studienprogramme
sowie über die Möglichkeiten des Studiums in Halle. Das Azadi-Institut und die Kollegen des DAAD stellten ein beeindruckendes
Rahmenprogramm zusammen, sodass ein Kennenlernen der Stadt und der Kultur möglich wurde.

Neubesetzung des Arbeitsbereichs für Historische Erziehungswissenschaft

Wir freuen uns sehr, dass Prof. Dr. Till Kössler den Ruf auf die Professur für Historische Erziehungswissenschaft angenommen
hat. Zum Sommersemester 2018 hat der Arbeitsbereich seine Arbeit aufgenommen, um die Geschichte von Pädagogik, Bildung
und Erziehung, Kindheit, Familie und Jugend in Lehre und Forschung an der Universität Halle zu vertreten. Im Team des
Arbeitsbereichs begrüßen wir auch Dr. des Jens Elberfeld, Anne Otto, Dr. Phillip Wagner und Sandra Wenk.

Umsetzung des Sozialberufeanerkennungsgesetz

Die Umsetzung des Sozialberufeanerkennungsgesetz Sachsen-Anhalt in der Fassung vom 25.2.2016 (GVBI. LSA S. 89,
105) sowie die Verordnung zur Ausführung des Sozialberufeanerkennungsgesetzes Sachsen-Anhalt (SozBAEnerkGAVO LSA)
vom 13.12.2016 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ist nun vollzogen. In Zukunft wird auf Antrag und nach Prüfung
der Voraussetzungen die Staatliche Anerkennung als Sozialarbeiter/Sozialarbeiterin vergeben werden können für Absolventinnen
und Absolventen des Bachelor Studiengangs Erziehungswissenschaft (180 LP) ebenso für Absolventinnen und Absolventen des
inzwischen eingestellten Diplomstudiengangs Erziehungswissenschaft (Schwerpunkt Sozialpädagogik).

Nähere Informationen zum Verfahren finden Sie auf den Seiten des BA 180

Information zur Umsetzung des Sozialberufeanerkennungsgesetzes Sachsen-Anhalt

Die Umsetzung des Sozialberufeanerkennungsgesetz Sachsen-Anhalt in der Fassung vom 25.2.2016 (GVBI. LSA
S. 89, 105) sowie die Verordnung zur Ausführung des Sozialberufeanerkennungsgesetzes Sachsen-Anhalt (SozBAEnerkGAVO
LSA) vom 13.12.2016 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg steht nun vor dem Abschluss. In Zukunft wird auf Antrag
und nach Prüfung der Voraussetzungen die Staatliche Anerkennung als Sozialarbeiter/Sozialarbeiterin vergeben werden können
für Absolventinnen und Absolventen des Bachelor Studiengangs Erziehungswissenschaft (180 LP) ebenso für Absolventinnen
und Absolventen des inzwischen eingestellten Diplomstudiengangs Erziehungswissenschaft (Schwerpunkt Sozialpädagogik).

Derzeit wird das administrative Verfahren eingerichtet. Wir bitten Sie erneut um Geduld, bis dieser letzte
Vorgang voraussichtlich im April abgeschlossen ist. Wir werden Sie über das Antragsprozedere umgehend informieren.


Die Institutsleitung
Prof. Dr. Johanna Mierendorff

Feierliche Zeugnisübergabe

Abschluss EW 2018

Abschluss EW 2018

Abschluss EW 2018

Am Freitag, den 26. Januar 2018 fand in den Franckeschen Stiftungen die Feierliche Zeugnisübergabe für den Bachelor-
und Master in Erziehungswissenschaft statt. Im Deutschen Saal bekamen die Absolvent_innen von Dozierenden die Zeugnisse
überreicht und feierten den Abschluss gemeinsam mit ihren Angehörigen. Frau Claudia Friedrich erhielt für ihre Abschlussarbeit
den Forschungsförderpreis der Fakultät und Herr Patrick Leinhos bekam den Preis für studentisches Engagement. Wie auch
schon in den vergangenen Jahren hatten der Alumni e.V. und das Institut für Pädagogik gemeinsam zur Feier eingeladen. Ein
herzlicher Dank geht an alle Mitwirkenden. Musikalisch gerahmt wurde die Feier mit der Band Harababura Mare.

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