Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Janosch Steuwer

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Dr. Janosch Steuwer

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Dr. Janosch Steuwer

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Janosch Steuwer forscht zur Geschichte und Nachgeschichte des Nationalsozialismus, der Entwicklung des Tagebuchschreibens im 20. Jahrhundert, der europäischen Parteienkooperation, der Kindheitsgeschichte seit 1970 sowie zur Geschichte der extremen Rechten nach 1945. Er hat Geschichte und Politikwissenschaft an den Universitäten Bochum und Bielefeld studiert. Nach seinem Studium war er an der Ruhr-Universität Bochum zunächst wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt zur Geschichte der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft und ihrer Partnerorganisationen. Anschließend promovierte er sich im Rahmen des DFG-Projektes Der Nationalsozialismus als biografische und gesellschaftliche Herausforderung mit einer Arbeit zur Gesellschaftsgeschichte des Nationalsozialismus. Die Arbeit ist unter dem Titel „Ein Drittes Reich, wie ich es auffasse“. Politik, Gesellschaft und privates Leben in Tagebüchern 1933-1939 im Wallstein Verlag erschienen und wurde mehrfach ausgezeichnet. Vor seiner Beschäftigung an der MLU war er zwischen 2016 und 2020 Oberassistent an der Universität Zürich, wo er sich u.a. mit der Geschichte der Kindheit seit den 1970er Jahren und der Historischen Gewaltforschung beschäftigt hat. Sein aktuelles Forschungsprojekt befasst sich mit der Geschichte der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit der extremen Rechten seit den 1960er Jahren. Janosch Steuwer ist Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Deutschen Tagebucharchives    und Mitherausgeber des Onlinemagazins Geschichte der Gegenwart   .

Aktuelle Veröffentlichungen:

Öffentliche Meinung. Elisabeth Noelle-Neumann: Die Schweigespirale  (1974), in: Monika Wulz/Max Stadler/Nils Güttler/Fabian Grütter (Hg.):  Deregulation und Restauration. Eine politische Wissensgeschichte,  Matthes & Seiz: Berlin 2021, S. 104-125.

zusammen mit Stefan Berger und Klaus Wisotzky (Hg.): Zur Erinnerung. Das Aufschreibebuch des Krupparbeiters Paul Maik, Münster 2021.

zusammen mit Alf Lüdtke: Gemengelagen. Das Aufschreibebuch des Krupparbeiters Paul Maik, 1919-1977, in: ebd., S. 1-24.

zusammen mit Till Kössler (Hg.): Kindheit und soziale Ungleichheit in den langen 1970er Jahren, Themenheft für Geschichte und Gesellschaft, 46 (2020) 2.

zusammen mit Till Kössler: Kindheit und soziale Ungleichheit in den langen 1970er Jahren, in: ebd., S. 183-199.

„Doof geborn ist keiner. Doof wird man gemacht“. Kindersachen und soziale Differenz am Beginn der 1970er Jahre, in: ebd., S. 259-284.

"Nationalsozialisten" und andere Menschen des 20. Jahrhunderts. Zum Ort des Nationalsozialismus in der deutschen Gesellschaft, in: Meike Hoffmann/Dieter Scholz (Hg.): Unbewältigt? Ästhetische Moderne und Nationalsozialismus: Kunst, Kunsthandel und Ausstellungspraxis, Berlin 2020, S. 62-75.

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