Martin Luther University Halle-Wittenberg

Contact

Prof. Dr. Till Kössler (Leitung)

Franckesche Stiftungen
Haus 5, Raum 1.25
Franckeplatz 1
06110 Halle (Saale)

Sprechstundentermine im Wintersemester 2019/20
Donnerstag 12-13 Uhr

Jana Winzer (Sekretariat)

phone: +49-345-55 23791
fax: +49-345-55 299 23791

Franckesche Stiftungen
Haus 5, Raum 1.21
Franckeplatz 1
06110 Halle (Saale)

postal address:
Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg
Philosophische Fakultät III
Institut für Pädagogik
06099 Halle (Saale)

Further settings

Login for editors

History of Education

Franckesche Stiftungen in Halle, 1749

Franckesche Stiftungen in Halle, 1749

Franckesche Stiftungen in Halle, 1749

Welcome to the chair of Prof Till Kössler.

Here is a short description of our scientific profile.

Not all information is available in English yet, but we are working on it.

Events

Unser Kolloquium im Wintersemester 2021/2022 soll wieder in Präsenz stattfinden.

Das aktuelle Programm finden Sie hier.

Interessierte sind wie immer herzlich willkommen!


Konferenz »Deutscher Herbst 1991«

»DEUTSCHER HERBST 1991«. DAS VEREINIGTE DEUTSCHLAND, DER 3. OKTOBER 1991 UND DIE HERAUSFORDERUNG RECHTER GEWALT

Am 3. Oktober 1991 beging das vereinigte Deutschland zum ersten Mal den „Tag der Deutschen Einheit“ in einer Zeit der rasanten Zunahme rechter Gewalt. Seit den Ausschreitungen in Hoyerswerda kam es zu hunderten „fremdenfeindlichen“ Attacken und Brandanschlägen. Diese dramatische Verdichtung der rassistischen Gewalt im Herbst 1991 schuf gleich dem „Deutschen Herbst“ 1977 einen historischen Moment, der Diskussionen und Konflikte nach sich zog, die die Bundesrepublik noch immer prägen.

Die von Till Kössler und Janosch Steuwer ausgerichtete Konferenz soll zum 30. Jahrestag des 3. Oktobers 1991 den Ursachen, Wahrnehmungen und Auswirkungen dieser Gewaltexplosion im Herbst 1991 nachgehen.

Die Konferenz wird am 1. und 2. Oktober 2021 in Präsenz in Halle an der Saale stattfinden. Sofern es die Pandemielage erlaubt, begrüßen wir gerne weitere Diskutant:innen und Zuschauer:innen. Melden Sie sich dazu bitte im Vorfeld der Konferenz unter an.

Das ausführliche Programm finden Sie hier.

Mittlerweile ist auch eine gesonderte Homepage zur Konferenz    online.


News

SHCY Best Article Prize in German for 2019-2020

30.06.2021: Janosch Steuwer ist für seinen Aufsatz „Doof geborn ist keiner. Doof wird man gemacht“. Kindersachen und soziale Differenz am Beginn der 1970er Jahre von der amerikanischen Society for the History of Children and Youth mit dem SHCY Best Article Prize in German for 2019-2020 ausgezeichnet worden. Der Text zeigt, wie um 1970 ein verändertes Bewußtsein für die "Wirklichkeit der Kinder", neue Kindersachen und die Hoffnungen der Bildungsexpansion den Diskurs über soziale Ungleichheiten und das Aufwachsen von Kindern in Westdeutschland veränderte. Er lässt sich hier    nachlesen.

Neuerscheinung: Sammelband zur Geschichte von Bildung und Wissen in Montanregionen

14.06.2021: Anne Otto hat im Klartext Verlag einen neuen Sammelband    mitherausgegeben, der sich der Rolle von Wissen und Bildung in der Transformation  ehemaliger Montanregionen widmet. Das Versprechen, mittels Bildung  und Wissen vermeintlich "bildungsferne" Industriestädte in zukunftsfähige "Wissensmetropolen" zu verwandeln, wird in dem Band einer kritischen historischen Analyse unterzogen. Neben Anne Otto ist auch Phillip Wagner mit einem Beitrag vertreten.

Till Kössler auf "Geschichte der Gegenwart"

01.05.2021: "Seit einigen Jahren verbreitet die QAnon-Bewegung rechtsextreme Verschwörungstheorien, die um den Missbrauch von Kindern kreisen. Diese Theorien sind abstrus. Historisch betrachtet bilden sie allerdings nur das gegenwärtige Ende einer langen Geschichte der rechten Instrumentalisierung von Kinderschutz und Missbraucherzählungen."


Dieser brisanten Thematik widmet sich Till Kössler in seinem Beitrag QAnon, Kinderschändung und die Geschichte des Kinderschutzes    für das Schweizer Online-Magazin Geschichte der Gegenwart   , wo man den vollständigen Artikel kostenfrei lesen kann.

Neue Ausgabe der Erziehungswissenschaftlichen Revue erschienen


Feodor Lynen Research Fellowship for Phillip Wagner

Phillip Wagner just received a Feodor Lynen Research Fellowship for working on his recent project "Democratic Dispositions: Political Education and the Transformation of Democracy in the Federal Republic of Germany (1945-2000)" at the University of California Berkeley.


Online Workshop "Mental Health in East & West"

Poster Workshop "Mental Health in East and West: Europe since 1970"

Poster Workshop "Mental Health in East and West: Europe since 1970"

Poster Workshop "Mental Health in East and West: Europe since 1970"

Zusammen mit Jan Arend von der Uni Tübingen richtet Jens Elberfeld am 18. und 19. März einen internationalen Workshop zu "Mental Health in East and West: Europe since the 1970s" aus, der aufgrund der aktuellen Lage online stattfinden muss. Die verschiedenen Vorträge fragen nach dem Zusammenhang zwischen gesellschaftlichen Wandel, der Konjunktur psychologischer Themen und neuartigen Formen der (Selbst-)Führung in Ost und West seit den 1970er Jahren. Auf diese Weise sollen Gemeinsamkeiten, Unterschiede, Beeinflussungen und Abgrenzungen zwischen dem westlichen und dem östlichen Europa beleuchtet werden. Der Workshop geht dabei gezielt über den politischen Umbruch von 1989/91 hinaus, so dass nicht nur die Durchlässigkeit des Eisernen Vorhangs in den Blick kommt, sondern auch die wechselseitigen Dynamiken zwischen westlichen und postsozialistischen Gesellschaften.


Neue Publikation zur Geschichte der Therapeutisierung

Cover_Anleitung zur Selbstregulation

Cover_Anleitung zur Selbstregulation

Im Frankfurter Campus-Verlag ist jüngst die Studie Anleitung zur Selbstregulation. Eine Wissensgeschichte der Therapeutisierung    von Jens Elberfeld erschienen, die sowohl für Erziehungswissenschaftler*innen als auch für Historiker*innen von Interesse sein dürfte:

„Ob Coaching oder Paartherapie, Erziehungsberatung oder Stressmanagement: Tagtäglich werden wir mit therapeutischen Angeboten konfrontiert, die vorgeben, unser Leben gesünder, erfolgreicher und glücklicher zu machen. Jens Elberfeld untersucht, wie es zur Omnipräsenz von Psychotherapie, Beratung und Coaching kommen konnte. Auf innovative Weise verknüpft er medizin- und wissenschaftshistorische Perspektiven mit gesellschaftsgeschichtlichen und subjektivierungstheoretischen Fragen. Als Sonde dient der Studie die Familientherapie: An ihr wird die zunehmende Verbreitung therapeutischen Wissens mit dem gesellschaftlichen Wandel um 1968 in Beziehung gesetzt, der gerade Familie, Ehe und Erziehung betraf.“


News archive

Up