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Newsarchiv: History of Education

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Jahr 2021

Vortrag zur Geschichte des Erbens und Vererbens

Am kommenden Mittwoch den 7. Juli dürfen wir Jürgen Dinkel von der Uni Leipzig bei uns im Kolloquium begrüßen. Jürgen Dinkel arbeitet an einem Forschungsprojekt zur Geschichte des Erbens und Vererbens seit dem 19. Jahrhundert. Aus diesem Kontext stammt auch sein Vortrag:
DAS VERWECHSELTE TESTAMENT - ODER: WARUM BEMERKTE NIEMAND DIE ERÖFFNUNG EINES FALSCHEN TESTAMENTS? ERKLÄRUNGSVERSUCHE UND INTERPRETATIONEN EINES (AUSSER-)GEWÖHNLICHEN ERBFALLS
Die Veranstaltung wird zusammen mit dem Kolloquium für Zeitgeschichte und transnationale Geschichte der Ruhr-Universität Bochum ausgerichtet.
Interessierte sind wie immer herzlich Willkommen!
Beginn ist um 18 Uhr. Hier noch einmal der Link zum Kolloquium.

Vortrag von Joëlle Droux zu Adoptionen am 9.6.

01.06.2021: Joëlle Droux von der Universität Genf ist eine der produktivsten Bildungs-, Sozial- und Wissenshistorikerinnen der Schweiz. Zu ihren vielfältigen Arbeitsfeldern gehört die schweizerische Geschichte der Heimerziehung, Gesundheit und Sozialarbeit ebenso wie die transnationale und globale Geschichte von Bildung, Erziehung und Jugendschutz. In Halle stellt sie am 9. Juni ihr neues Projekt über die Geschichte der Adoption in der Schweiz in unserem Kolloquium zur Historischen Erziehungswissenschaft vor:

ADOPTIONS, ADOPTING, ADOPTEES: AN EYE-OPENER TO CONTEMPORARY CHILDHOOD POLICIES AND THEIR AMBIGUITIES (SWITZERLAND, 20TH CENTURY)

Beginn des Vortrags ist wie üblich 18 Uhr. Über diesen Link gelangen sie zum Kolloquium.

Erste Ausgabe der "Erziehungswissenschaftlichen Revue" in 2021

Die erste Ausgabe der EWR im Jahr 2021 ist erschienen: https://www.klinkhardt.de/ewr/aktuell/   

Im Bereich "Historische Erziehungswissenschaft" werden die Studie von Marcel Bois „Volksschullehrer zwischen Anpassung und Opposition   “, ein von Marcelo Caruso und Daniel Maul herausgegebener Sammelband „Decolonization(s) and Education   “, das Buch von Carola Gruppe „Im deutschen Kaiserreich   “, ein Sammelband zu „Bildung als Aufklärung   “, ein neu entdecktes und ediertes Reisetagebuch der Frauenrechtlerin Anna Pappritz („Indisches Tagebuch   “) sowie die umfassende Studie Axels Schildts „Medien-Intellektuelle in der Bundesrepublik   “ besprochen.

Vortag von Marcelo Caruso



Am Mittwoch, den 28. April, nehmen wir unser Kolloquium wieder auf. Als ersten Gast dürfen wir Marcelo Caruso, Professor für Historische Bildungsforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin, begrüßen. Unter dem Titel “Pädagogisch”. Emergenz, Durchsetzung, Varianz und Transformation eines modernen Begriffsfeldes (deutsche Staaten, ca. 1750-1850) wird er einen Einblick in ein aktuelles Forschungsprojekt gewähren.
Vortrag und Diskussion finden online statt (Link zur Videokonferenz).

Alle Interessierten sind ab 18 Uhr herzlich willkommen!

Jahr 2020

Neue Ausgabe der "Erziehungswissenschaftlichen Revue"

28.12.2020: Die neue Ausgabe der Erziehungswissenschaftlichen Revue ist unter Beteiligung des Arbeitsbereichs erschienen: https://www.klinkhardt.de/ewr/aktuell/   

Im Bereich "Historische Erziehungswissenschaft" werden die Habilitationsschrift von Sonja Levsen "Autorität und Demokratie", ein von Alexander Kraus und Sabine Reh herausgegebener Sammelband zum Thema "Stadt macht Schule", die Dissertation von Andreas Oberdorf zum katholischen Bildungsreformer Demetrius Augustinus von Gallitzin sowie die Habilitation von Philipp Müller "Geschichte machen" zur Archivpolitik und Archivnutzung im 19. Jahrhundert besprochen.

Neue Mitarbeiter*innen am Arbeitsbereich

01.12.2020: Zum Wintersemester können wir zwei neue Mitarbeiter*innen am Arbeitsbereich begrüßen. Janosch Steuwer kommt von der Universität Zürich nach Halle, wo er sich in seinem Post-Doc-Projekt den gesellschaftlichen Auseinandersetzungen mit Rechtsextremismus seit den 1960er Jahren widmen wird. Zuvor hat er sich mit der viel gelobten Studie »Ein Drittes Reich, wie ich es auffasse«. Politik, Gesellschaft und privates Leben in Tagebüchern 1933-1939     an der Ruhr-Universität Bochum promoviert.
Jessica Dalljo bleibt nach ihrem Masterabschluss in Halle und befasst sich in ihrem Dissertationsprojekt aus einer postkolonialen Perspektive mit der Darstellung des afrikanischen Kontinents in DDR-Kindermedien.
Herzlich Willkommen!

Tagung über die Geschichte demokratischer Bildung

01.11.2020: Phillip Wagner ist Teil einer internationalen Tagung über die spannungsvolle Geschichte demokratischer Bildung in Europa. Die dreisprachige Veranstaltung mit dem Titel „Quelle éducation à la citoyenneté pour quelle démocratie? Perspectives transnationales du XIXe au XXIe siècle“ / „What citizenship education for what democracy? Transnational Perspectives from the 19th to the 21st Century“ / „Welche politische Bildung für welche Demokratie? Transnationale Perspektiven vom 19. bis 21. Jahrhundert“ findet vom 25.-27.11.2020 online statt. Registrierung und weitere Informationen unter: https://cwld.hypotheses.org/   

Verbundprojekt "LA ESPAÑA GLOBAL"

15.10.2020: Till Kössler arbeitet seit diesem Herbst im Verbundprojekt "LA ESPAÑA GLOBAL. LAS IDENTIDADES ESPAÑOLAS EN PERSPECTIVA TRANSNACIONAL" mit, das vom spanischen Wissenschaftsministerium (Ministerio de Ciencias e Innovación) für drei Jahre bis 2023 gefördert wird. Unter der Leitung von Javier Moreno Luzón, Alexander Quiroga und Xosé Manoel Núñez Seixas forschen 28 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum Wandel spanischer Identitäten und Identitätsdiskurse in einer transnationalen Perspektive.

Themenheft in der "GG" erschienen

10.10.2020: Till Kössler hat zusammen mit Janosch Steuwer ein Themenheft zu »Kindheit und soziale Ungleichheit in den langen 1970er Jahren«in der renommierten Zeitschrift »Geschichte und Gesellschaft« herausgegeben, das u.a. Beiträge von Sandra Wenk und Susanne Schregel enthält.

Neue Kinderarmut, »Hartz IV-Familien«, »Helikoptereltern«, Privatschuldiskussion: Soziale Ungleichheit wird in der Gegenwart wesentlich über Kindheit verhandelt. Die Beiträge dieses Themenheftes fragen danach, wie es dazu kam, dass Kinder in den 1960er Jahren ins Zentrum der Debatte über gesellschaftliche Differenzen gerieten und welche Auswirkungen dies hatte. Dazu nehmen sie unterschiedliche soziale Akteure und Orte in den Blick – alternative Kinderläden, Hauptschulen, Stillgruppen, Hochbegabtenberatungsstellen und die Kinderkonsum- und Medienkultur. Mit dem Siegeszug des Konzeptes der Chancengleichheit und eines neuen Verständnisses von Kindheit setzten um 1970 vielfältige Bemühungen ein, über eine Neugestaltung von Kindheit und Kindereinrichtungen soziale Ungleichheit abzumildern. Diese Interventionen veränderten nicht nur die gesellschaftliche Organisation von Kindheit nachhaltig. Sie brachten paradoxerweise auch neue Formen und Bilder sozialer Ungleichheit hervor, deren Einfluss bis in unsere Gegenwart reicht. Link zum Verlag   

Neuer Aufsatz von Phillip Wagner in GWU

01.10.2020: Phillip Wagner hat in der aktuellen Ausgabe    der Zeitschrift "Geschichte in Wissenschaft und Unterricht" einen Aufsatz publiziert. Er fragt danach, welche widersprüchliche Rolle die politische Bildung ab den 70er- und 80er-Jahren dabei spielte, Demokratie zunehmend als ein moralisches Problem aufzufassen und zu bearbeiten. Sein Artikel ist Teil eines Themenheftes über Sicherheitsdidaktiken im 20. Jahrhundert.

Fulbright Stipendium

Pia Eiringhaus, PhD student in the DFG-project “Precarious Kinship. Adoption and Incest since 1945”, was approved as a Fulbright Visiting Research Scholar for the academic year 2020. The Fulbright Visiting Scholar Program provides grants to scholars to conduct research at U.S. institutions from an academic semester to a full academic year. Pia Eiringhaus will research at the City University of New York for five months and Distinguished Professor Dagmar Herzog will act as faculty advisor. She has the opportunity to access relevant research literature and selected historical archive collections to develop comparative perspectives on adoption in Germany and the United States to differentiate her interpretive framework and widen analytical perspectives. Fulbright has the goal to allow academic exchange between German and American researchers to enhance the cooperation and mutual understanding of both academic cultures.

Interview in der FAS

01.08.2020: Jens Elberfeld, Mitarbeiter des Arbeitsbereiches, wurde für einen Artikel der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung zur wachsenden Beliebtheit des Psychologiestudiums interviewt. Dabei verwies er auf den generellen Trend einer fortwährenden Therapeutisierung moderner Gesellschaften, dem er im Rahmen seiner bald im Campus-Verlag erscheinenden Dissertation nachgegangen ist. Den Artikel finden Sie hier    (leider hinter einer paywall).

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